Portal zur Welt der Bilder

 

 

Träume sind erneuerbar.

Ganz gleich, wie unser Alter oder Befindlichkeit ist,
es gibt immer noch unberührte Möglichkeiten in uns
und neue Schönheiten warten darauf zu entstehen.

- Dale Turner -

 

Raum der Fotografie

Was mich schon sehr lange begleitet, ist der Anspruch an mich selbst, erfüllt leben zu können, ich nenne sie meine persönliche Lebensfreude, wie ihr im Raum Lebensfreude und Kreativität entdecken könnt. Landschaften, Orte, Stimmungen zu spüren, diese fotografisch gestalten und ausdrücken zu wollen, dies ist mein Bestreben, wenn ich fotografiere.
Mein fotografisches Portfolio, die Fotogalerien und Multivisionen, vermischen sich. Fotos von Reisen und Touren, von Orten meiner Heimat, welche mich berühren, von individuellen Events oder auch fotografische Ausdrucksweisen wie Composings, Lesebilder, HDAV - sie sind nicht nur hier, sondern auch im Raum der Lebensfreude und Kreativität.

„Fotografieren ist die individuelle und damit subjektive Gestaltung von Abbildern. Es ist die persönliche Interpretation dessen was wir sichtbar wahrnehmen unter Zuhilfenahme eines Fotoapparates. Handeln wir hierbei ganz bewusst und gestalten das Bild nach bestimmten Regeln und Vorstellungen, haben wir die Schwelle vom „Abbilder" zum Fotografen überschritten.
Fotos als Mittel um Erinnerungen zu bewahren hat dabei klar seine Berechtigung. Hier kommt es allerdings weniger auf die perfekt, durchgeplante Aufnahme, als vielmehr auf die Bildaussage an. Es ist ein Dokument einer ganz bestimmten Situation und nicht wiederholbar. Diese Aufnahme ist allerdings auch nur für den Fotografierenden sowie die unmittelbar Beteiligten gedacht.
Fotografieren wie wir es meinen und anstreben, soll jedoch den neutralen Betrachter begeistern und neugierig machen. Die Bilder sollen eine sofort erfassbare und verständliche Aussage erzeugen und Emotionen wecken.
Dabei sind Fotografien immer nur Ausschnitte der Wirklichkeit. Sie sind losgelöst von allem was sich außerhalb des Bildausschnittes befindet. Alles störende Beiwerk ist abgetrennt. Insofern schönt es die Wirklichkeit. Auf der anderen Seite kann das Bild aber nicht die Gefühle des Fotografen bei der Aufnahme wiedergeben. Wesentliche Teile der Umwelt, welche die Aussage des Bildes möglicherweise positiv beeinflussen könnten, fehlen.
Hier sind wir an der Schwelle zur Kunstform der Audio-Visions-Schau.
Bei all der zur Verfügung stehenden Technik kommt es in jedem Fall aber zunächst auf die Wahrnehmungsfähigkeit und das gestalterische Vorstellungs- und Umsetzungsvermögen des Fotografen an. Diesen fotografischen Blick zu schulen ist das spannende Moment des Fotografierens. An sich selbst festzustellen, dass es nicht mehr nur die „ins Auge springenden" Situationen sind, die das gute Bild ergeben, sondern auch und vor Allem das Unscheinbare, das erst durch unsere Gestaltung (Ausschnitt, Blende, Zeit) zum „Hingucker" wird, ist das eigentlich zufriedenstellende und stets aufs neue motivierende Moment des Fotografierens.“

Ein hoher Anspruch.
Doch mit Winston Curchill gesagt: „Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.“
Und nicht aufhören zu lernen.

 

Fotografischer Lebenslauf

Die Fotografie beschäftigt mich schon seit 1965. Natürlich begann alles in dieser Zeit mit einer kleinen Pocketkamera, die Bilder im quadratischen Format geliefert hat. Neben diversen Sucherkameras kam dann 1979 die erste Spiegelreflexkamera ins Haus: eine Pentax ME super. 1988 erfüllte ich mir meinen Wunschtraum mit der Nikon F3. Doch der enorme Vorteil des Autofokus und einige technische Vorteile überzeugten mich von der Nikon 801s, mit der ich bis 2005 fotografierte. Nach kleinen Ausflügen mit einer digitalen Kompaktkamera entschied ich mich 2007 für das digitale DSL-System und für die Nikon D70s.

Nach über 40 Jahren Spiegelreflexfotografie haben mich nun die Klasse des Sensors, die kreativen Möglichkeiten der Kamera und als Wichtigstes die Qualität und Brillanz der Bilder dazu bewogen, auf eine Systemkamera umzusteigen - seit Juni 2017 arbeite ich mit einer Fuji X-T2. Fuji XT-2

Meine Vorlieben sind Landschaften und Lichtstimmungen, oft auch Menschen. Wenig reizvoll sind Actionfotografie, Feste oder Sportaufnahmen. 1979 lernte ich die Überblendtechnik kennen und landete nach einigen Versuchen beim “baessgen”-System mit zwei Kodak-Carousel S-AV2000 Projektoren.

Mit der Anschaffung meiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera wechselte ich auch in der Präsentationstechnik ganz in den digitalen Bereich und hatte die qualvolle Auswahl unter den beiden besten und anspruchsvollsten Programmen: Wings Platinum und M-Objects.

Zuerst entschied ich mich für Wings Platinum, mit welchem ich einige Jahre gearbeitet habe. Doch dann sollte ich mal updaten, um viele neue Möglichkeiten nutzen zu können. In diesem Jahr 2016 wechselte ich dann zu M-Objects. Auch weil es in unserem Fotoclub mehr Austauschmöglichkeiten gab.

Seit 1983 bin ich Mitglied im “Photoclub Reutlingen”.


Multivision, HDAV, Diaporama

Es war einmal… eine Zeit, in der wurden Reisevorträge mit einem Dia-Projektor präsentiert. Ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des Vortragenden. Manchmal mehr, manchmal weniger müde werdend. Der klassische Diavortrag entwickelte sich weiter. Mit Überblendtechniken und dem Einsatz mehrerer Projektoren wurden die Lichtbildvorträge zunehmend lebendiger. Aber das charakteristische “Klick-Klack” beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit.

Heute werden moderne Reisevorträge multimedial mit Computertechnik gestaltet. Bilder, Videos und Ton sind exakt aufeinander abgestimmt. Mit dem “klassischen Diavortrag” sind diese Reiseshows nicht mehr zu vergleichen. Abenteuerliche Unternehmungen wie zum Beispiel Michael Martin mit seinen spektakulären „Wüstentouren“ oder im privaten Bereich die eigenen Urlaube in der Heimat, in Europa oder gar Reisen in die ganze Welt voller persönlicher Erlebnisse, sie bilden meistens das Hauptthema von Multivisionen.

Doch mit Bildern eine Geschichte zu erzählen, eine Stimmung oder Emotion auszudrücken, welche über einen Urlaub hinausgeht, ist schon seit Beginn der Bildpräsentation für jeden Fotografen eine besondere Herausforderung, ein hoher Anspruch. Begonnen hat die Zeit der visuellen Präsentation mit Projektoren und Dias in den sechziger Jahren. DIAPORAMA ist ein Kunstwort, wurde 1965 von dem Franzosen Jean Prissette erfunden und bezeichnet die "fotografierte, vertonte Montage". In dem Wort stecken die Wörter "Diapositiv" und das griechische Wort für "sehen". Ein gutes DIAPORAMA ist ein Medium der Kreativität und Kommunikation, es drückt eine Idee aus, erzählt eine Geschichte, setzt sich mit einem Thema auseinander und verlangt eine gewisse intellektuelle Anstrengung des Autors und des Zuschauers. Eine prägende  Person und Mitbegründerin der Diaporama-Szene war Gertrud Frohnweiler. Viele Fragen, die sich bei der Planung, Gestaltung und Produktion einer Diaschau auftun, Frau Frohnweiler war immer eine kompentente Ansprechpartnerin. Leider ist sie im August 2014 im Alter von 85 Jahre verstorben.

Neben dem örtlichen Fotoclub gibt es einen überregionalen Verein mit zur Zeit 17 Regionalgruppen - den AV-Dialog. Die Mitglieder möchten mehr aus ihren Bildern machen, sie haben sich spezialisiert auf die multimediale Präsentation ihrer Fotos.