Träume sind erneuerbar.

Ganz gleich, wie unser Alter oder Befindlichkeit ist,
es gibt immer noch unberührte Möglichkeiten in uns
und neue Schönheiten warten darauf zu entstehen.

- Dale Turner -

 

Warum ich fotografiere

Was mich schon sehr lange begleitet, ist der Anspruch an mich selbst, erfüllt leben zu können, ich nenne sie meine Fuji XT-2persönliche Lebensfreude, wie ihr im Raum Lebensfreude und Kreativität entdecken könnt. Landschaften, Orte, Stimmungen zu spüren, diese zu gestalten und ausdrücken zu wollen, dies ist mein Bestreben, wenn ich fotografiere.
Es sind Fotos und Eindrücke von Reisen und Touren, von Orten meiner Heimat, welche mich berühren, von individuellen Events oder auch fotografische Ausdrucksweisen wie Composings, Lesebilder, HDAV.

 

Fotografischer Lebenslauf

Die Fotografie beschäftigt mich schon seit 1965. Natürlich begann alles in dieser Zeit mit einer kleinen Pocketkamera, die Bilder im quadratischen Format geliefert hat. Neben diversen Sucherkameras kam dann 1979 Pentax ME superdie erste Spiegelreflexkamera ins Haus: eine Pentax ME super. 1988 erfüllte ich mir meinen Wunschtraum mit der Nikon F3. Doch der enorme Vorteil des Autofokus und einige technische Vorteile überzeugten mich von der Nikon 801s, mit der ich bis 2005 fotografierte. Nach kleinen Ausflügen mit einer digitalen Kompaktkamera entschied ich mich 2007 für das digitale DSL-System und für die Nikon D70s.

Nach über 40 Jahren Spiegelreflexfotografie haben mich nun die Klasse des Sensors, die kreativen Möglichkeiten der Kamera und als Wichtigstes die Qualität und Brillanz der Bilder dazu bewogen, auf eine Systemkamera umzusteigen - seit Juni 2017 arbeite ich mit einer Fuji X-T2.

Meine Vorlieben sind Landschaften und Lichtstimmungen, oft auch Menschen. Wenig reizvoll sind Actionfotografie, Feste oder Sportaufnahmen. 1979 lernte ich die Überblendtechnik kennen und landete nach einigen Versuchen beim “baessgen”-System mit zwei Kodak-Carousel S-AV2000 Projektoren.

Mit der Anschaffung meiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera wechselte ich auch in der Präsentationstechnik ganz in den digitalen Bereich und hatte die qualvolle Auswahl unter den beiden besten und anspruchsvollsten Programmen: Wings Platinum und M-Objects.

Zuerst entschied ich mich für Wings Platinum, mit welchem ich einige Jahre gearbeitet habe. Doch dann sollte ich mal updaten, um viele neue Möglichkeiten nutzen zu können. In diesem Jahr 2016 wechselte ich dann zu M-Objects. Auch weil es in unserem Fotoclub mehr Austauschmöglichkeiten gab.

Seit 1983 bin ich Mitglied im “Photoclub Reutlingen”.

 

Multivision, HDAV, Diaporama

Es war einmal… eine Zeit, in der wurden Reisevorträge mit einem Dia-Projektor präsentiert. Ein Bild nach dem anderen erschien auf der Leinwand und das Publikum lauschte den Ausführungen des Vortragenden. Manchmal mehr, manchmal weniger müde werdend. Der klassische Diavortrag entwickelte sich weiter. Mit Überblendtechniken und dem Einsatz mehrerer Projektoren wurden die Lichtbildvorträge zunehmend lebendiger. Aber das charakteristische “Klick-Klack” beim Weiterschalten zum nächsten Bild blieb noch lange Zeit.

Heute werden moderne Reisevorträge multimedial mit Computertechnik gestaltet. Bilder, Videos und Ton sind exakt aufeinander abgestimmt. Mit dem “klassischen Diavortrag” sind diese Reiseshows nicht mehr zu vergleichen. Abenteuerliche Unternehmungen wie zum Beispiel Michael Martin mit seinen spektakulären „Wüstentouren“ oder im privaten Bereich die eigenen Urlaube in der Heimat, in Europa oder gar Reisen in die ganze Welt voller persönlicher Erlebnisse, sie bilden meistens das Hauptthema von Multivisionen.

Doch mit Bildern eine Geschichte zu erzählen, eine Stimmung oder Emotion auszudrücken, welche über einen Urlaub hinausgeht, ist schon seit Beginn der Bildpräsentation für jeden Fotografen eine besondere Herausforderung, ein hoher Anspruch. Begonnen hat die Zeit der visuellen Präsentation mit Projektoren und Dias in den sechziger Jahren. DIAPORAMA ist ein Kunstwort, wurde 1965 von dem Franzosen Jean Prissette erfunden und bezeichnet die "fotografierte, vertonte Montage". In dem Wort stecken die Wörter "Diapositiv" und das griechische Wort für "sehen". Ein gutes DIAPORAMA ist ein Medium der Kreativität und Kommunikation, es drückt eine Idee aus, erzählt eine Geschichte, setzt sich mit einem Thema auseinander und verlangt eine gewisse intellektuelle Anstrengung des Autors und des Zuschauers. Eine prägende  Person und Mitbegründerin der Diaporama-Szene war Gertrud Frohnweiler. Viele Fragen, die sich bei der Planung, Gestaltung und Produktion einer Diaschau auftun, Frau Frohnweiler war immer eine kompetente Ansprechpartnerin. Leider ist sie im August 2014 im Alter von 85 Jahre verstorben.

Neben dem örtlichen Fotoclub gibt es einen überregionalen Verein mit zur Zeit 17 Regionalgruppen - den AV-Dialog. Die Mitglieder möchten mehr aus ihren Bildern machen, sie haben sich spezialisiert auf die multimediale Präsentation ihrer Fotos.

 

© Thomas Gross 2019